Warum Du möglichst basisch essen solltest Part 3 von 3

basisch essen

Im vorigen Artikel habe ich Dir erläutert, wie es Zu einer Übersäuerung des Körpers kommt und welches die Auswirkungen sind. In diesem Artikel möchte ich Dir erläutern, was Du aktiv unternehmen kannst um es nicht so weit kommen zu lassen.

Der erste und wichtigste Faktor ist dabei natürlich die Ernährung. Langfristig sollte man seine Ernährung überprüfen und die eigene Ernährung auf eine möglichst basische umstellen. Diese ist reich an lebenswichtigen Nährstoffen, Ballaststoffen und zudem kalorienarm.

Auf die richtige Zusammenstellung der Nahrung kommt es an:

Das Geheimnis der Säure-Basen-Ernährung ist Ihre Zusammensetzung. Du kannst alle Lebensmittel essen- nach folgenden Regeln:

  • Das Verhältnis von Säure- zu Basenspendern sollte 20-80 betragen. Die Angaben beziehen sich dabei auf den Energiegehalt der Nahrung, nicht nur auf das Gewicht
  • Säurehaltige bzw. Säure bildende Lebensmittel sollten immer mit basischen kombiniert werden
  • Die letzte Mahlzeit am Abend sollte leicht und säurearm sein und spätestens 3 Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden

Gegen die Übersäuerung antrinken

Ohne Wasser kein Leben! Unser Körper besteht zu etwa 70 % aus Wasser. Bei einem Gewicht von 60 Kg sind dies ca. 42 Liter. Wasser ist das Transportmittel für alle Substanzen, die für den Stoffwechsel gebraucht werden oder durch sie entstehen. Es bringt Nährstoffe und Sauerstoff zu jeder Zelle, schwemmt Schadstoffe, Säuren und Schlacken über Urin, Schweiß und Atmung aus und reguliert die Körpertemperatur.

Der Problemstoff Eiweiß

Die stärksten Säurelieferanten in der Ernährung sind tierische Eiweiße (Proteine). Der Körper benötigt Eiweiß zum Aufbau von Gewebe sowie zur Synthese von Enzymen, Hormonen und Zellen. Dabei ist Eiweiß Bau- und Schutzstoff zugleich, seine Bedeutung als Energieträger wird jedoch oft überschätzt. Tatsächlich benötigt der Körper zur Verarbeitung von Protein fast mehr Energie als diese liefert. Durch den permanenten Zellumbau verbraucht der Körper täglich ca. 20 Gramm Protein. Für Erwachsene wird die Zufuhr von von täglich 0.8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen. Meisst wird diese bei den Menschen überschritten.

Pflanzliches und tierisches Eiweiß

Die empfohlene Tagesration von ca. 50 Gramm Protein bedeutet nicht, dass Eiweiß ausschließlich tierischer Herkunft sein sollte. Im Gegenteil: Es sollte zu zwei Dritteln von pflanzlichen Eiweißträgern stammen und nur zu einem Drittel aus tierischem Protein bestehen. Das bedeutet wir kommen täglich mit weniger als 20 Gramm des stark sauren tierischen Proteins aus! Dies ist zum Beispiel in 100 Gramm Geflügel, 80 Gramm Hartkäse oder 0,6 Liter Vollmilch enthalten. Wer hingegen auf eine Eiweißversorgung aus pflanzlicher Herkunft achtet, versorgt seinen Körper gleichzeitig auch mit faserigen Ballaststoffen, die die Verdauung anregen und der Entgiftung dienen.

Bewegung zur Entsäuerung

Je mehr Sauerstoff man einatmet, umso besser können Säuren und Schlacken im Gewebe verbrannt und ausgeschieden werden. Durch sitzende Tätigkeit und Bewegungsmangel ist jedoch unsere Atmung zu flach geworden und das Atemvolumen ist verringert. Auf Dauer leidet so die Fähigkeit des Körpers, Sauerstoff aufzunehmen. regelmäßiges sanften Ausdauertraining (Spazierengehen, Nordic-Walking, Radfahren, Schwimmen, Yoga) verbessert deutlich die Sauerstoffaufnahme und damit die Versorgung aller Organe und Gewebe. Weil Bewegung auch den Kreislauf und Durchblutung anregt, können Stoffwechselabbauprodukte (wieder) besser aus den Zellen abtransportiert werden.

Anti-Stress-Methoden zur Entsäuerung

Stress trägt zur Übersäuerung des Körpers bei. Bei starker Anspannung ist die Aktivität des sympathischen (unbewussten) Nervensystems im Körper erhöht. Blutdruck, Herz- und Atemfrequenz, die Durchblutung der Muskulatur und Schweißdrüsentätigkeit nehmen zu, die Verdauung verlangsamt sich. Dieses dient dazu, den Körper auf Kampf oder Flucht vorzubereiten und ist ein Überbleibsel der Evolution. Früher in Zeiten der Säbelzahntiger war das auch überaus sinnvoll doch heutzutage im Großstadtdschungel macht die nutzlos mobilisierte aber nicht abgearbeitete Energie weniger Sinn. Am besten wäre es daher, wenn man es schafft Stress weitgehend zu vermeiden aber das ist natürlich ein schwieriges Unterfangen in unserer heutigen Welt.

Folgende Anti-Stress Taktiken können helfen:

  1. Yoga
  2. Atemtechniken
  3. Autogenes Training
  4. Leichte gymnastische Übungen
  5. Phantasieübungen
  6. Tiefenentspannung nach Jacobsen

Welches sofort Programm Du bei Dir zu Hause durchführen kannst, um den Körper von Säuren zu befreien, das erfährst Du in meinem Folgebeitrag! Dieser Artikel könnte Dir auch gefallen: Anzeichen einer Übersäuerung des Körpers

Du möchtest den Artikel nicht verpassen, dann trage Dich in meinen kostenlosen Newsletter ein und Du erhälst alle Artikel in Dein E-Mail-Postfach!

Meine Produktempfehlungen für Dich um eine basische Ernährung zu unterstützen!

Jentschura Morgenstund, (Laktosefrei und vegan):

 
Basentee:

Basenpulver:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.