Warum Du möglichst basisch essen solltest! Part 1 von 3

basisch essen

Basisch essen? Was bedeutet das…. Du bist was Du isst heißt es doch so schön oder? Und wie sieht es mit Deiner Ernährung aus? Gehörst Du auch zu jenen, die sich wünschen etwas gesünder zu essen? Falls Du Dich oft müde und energielos fühlst obwohl Du lang genug geschlafen hast, solltest du aufmerksam werden und vielleicht Deine Ernährung überprüfen.

Man kann Lebensmittel in basisch und säurebildend unterteilen.

Zu den basischen Lebensmitteln gehören: viele Obst und Gemüsesorten, Milch (roh), Mandeln oder Gartenkräuter.

Säurespender sind z.B: Fleisch, Käse, Ei, Spargel, Quark und Vollwertgetreide (am wenigsten Säure liefern Dinkel, Hafer und Hirse)

Basisch essen ist wichtig, da das Verhältnis zwischen basisch und säurebildenden Lebensmitteln oft ins Ungleichgewicht kommt also zu viele säurebildende Lebensmittel zu sich genommen werden. Es kann dann im Laufe der Zeit zu einer Übersäuerung des Körpers kommen. Viele Menschen sind übersäuert, ohne dass sie davon wissen. Der Körper versucht über seine Puffersysteme Säuren permanent zu neutralisieren und damit die Gewebe in den optimales pH-Bereich zu bringen. Gelingt dies nicht, muss der Organismus die Säuren anderweitig unschädlich machen.

Der Körper scheidet Säuren über folgende Wege aus:

  • Über die Verdauungsorgane helfen sich bei Säureüberlastung mit Durchfall und/oder Erbrechen
  • Über die Lunge kann vermehrt Kohlendioxid abgeatmed werden, der Geruch des Atems wird unangenehm säuerlich
  • Ein dritter Weg ist über die Haut. Bei einer Übersäuerung schwitzen wir vermehrt. Schweiß, der saurer als normal ist, riecht übler. Auf Dauer kann er auch die Haut angreifen und die Ursache von Ausschlägen sein

Wenn die Säurelast allerdings zu groß wird, sind unsere Puffer und Ausscheidungssysteme überfordert. Damit es nicht zu einer gefährlichen Übersäuerung des Blutes kommt, behilft sich der Körper nun damit, die Säurereste aus dem Blut heraus in vorerst weniger gefährdeten Bereichen abzulagern. Hierfür bietet sich vor allem das Bindegewebe an.  Bei einer erneuten Basenflut können diese dann als Schlacken wieder aus dem Gewebe herausgespühlt werden. Ist unser Organismus allerdings latent übersäuert, setzen sich diese Schlacken im Gewebe fest. Sie behindert dort die Durchblutung, stören die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen und Sauerstoff und somit entsteht der Boden für Beschwerden und Erkrankungen. Auch die lästige Zellulite ist eine Folge einer solchen Verschlackung, die nämlich die elastischen Fasern des Bindegewebes schädigt! All die teuren Produkte der Kosmetikindustrie können da von außen vielleicht unterstützen aber die Zellulite kann nur durch basische Ernährung und Sport reguliert werden.

Was Du aktiv tun kannst, um einer Übersäuerung vorzubeugen und wie Du überhaupt feststellst ob Du übersäuert bist, erfährst du in dem Folgeartikel. Basisch essen Part 2

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